Saskia Hablasch

Jahreszielplanung für Projektmanager: die eigene Entwicklung aktiv steuern

Projektmanager planen Projekte, definieren Meilensteine und überwachen kontinuierlich den Fortschritt. Bei der eigenen beruflichen Entwicklung verlassen sich dagegen viele darauf, dass sich passende Möglichkeiten schon irgendwie ergeben.

Das ist erstaunlich: Im Projekt wäre „Mal sehen, wo wir am Jahresende stehen“ schließlich auch keine besonders überzeugende Steuerungsmethode.

Warum Projektmanager ihre Entwicklung selbst planen sollten

Projektmanager arbeiten häufig als Einzelplayer. Während sich Teammitglieder in ihren Fachrollen regelmäßig austauschen und gegenseitig Feedback geben, fehlt Projektleitenden oft das direkte Gegenüber mit derselben Rolle.

Eine strukturierte Jahreszielplanung hilft dabei, die eigene Entwicklung bewusst zu gestalten:

  • Reflexion: Welche Situationen liefen gut und wo zeigten sich Unsicherheiten oder Wissenslücken?
  • Priorisierung: Welche fachlichen und persönlichen Fähigkeiten sind im kommenden Jahr besonders wichtig?
  • Zielsetzung: Was soll sich konkret verbessern oder verändern?
  • Maßnahmenplanung: Welche Bücher, Trainings, Hospitationen oder Mentoring-Angebote unterstützen das Ziel?
  • Feedback: Wer kann blinde Flecken sichtbar machen und eine ehrliche Außenperspektive geben?
  • Überprüfung: Wie wird der Fortschritt während des Jahres regelmäßig kontrolliert?

Die Planung schafft außerdem eine gute Grundlage für Jahres- und Mitarbeitergespräche. Statt eines vagen Weiterbildungswunschs kannst du konkrete Entwicklungsziele benennen und erklären, welchen Nutzen diese für deine Projekte und das Unternehmen haben.

Ziele brauchen regelmäßige Aufmerksamkeit

Ein einmal ausgefüllter Jahresplan verändert noch nichts. Entscheidend sind regelmäßige Check-ins, ein Zwischenfazit zur Jahresmitte und die Bereitschaft, neue Chancen aufzunehmen, ohne den eigenen Schwerpunkt aus den Augen zu verlieren.

Im vollständigen Fachartikel zeige ich meinen persönlichen Planungsprozess in sechs Schritten – inklusive Jahresmotto, Feedback-Routinen, konkreten Weiterbildungsmaßnahmen und einer kommentierten Vorlage zum Download.

Hier geht es zum vollständigen Artikel im projektmagazin