Saskia Hablasch

Health-Check

Saskia Hablasch im Health-Check-Gespräch

Health-Check

Warum stocken eure Projekte wirklich?

Projekte, die sich verzögern, sehen von außen alle gleich aus. Die Gründe dahinter sind es nicht.

Das Problem mit der Ferndiagnose

Ein Symptom, drei mögliche Ursachen

Budgets werden überzogen. Termine reißen. Projekte ziehen sich. Das Symptom ist bei fast jedem stockenden Projekt dasselbe – die Ursache dahinter fast nie. Wer die falsche Ursache behandelt, verbessert nichts. Er verschiebt das Problem nur.

Die 3-Ursachen-Logik

Drei Gründe, warum Projekte stocken – und wie man sie unterscheidet

Ursache 1

Kompetenz & Reife

Woran erkennt man, dass Projektmanager sich ihre eigenen Probleme schaffen?

Projektmanager wurschteln sich mangels Wissen, Erfahrung oder Systematik selbst Zeitfresser und Probleme. Die typische Reaktion der Geschäftsführung: „Wir brauchen mehr Leute.“ Tatsächlich fehlt aber nicht Kapazität, sondern Handlungssicherheit.

Lösung: Befähigung, Mentoring, aktive Begleitung – kein zusätzliches Personal, kein Prozess-Redesign.

Embedded Mentoring →

Ursache 2

Struktureller Engpass

Woran erkennt man einen echten Kapazitätsengpass?

An einer bestimmten Stelle in der Organisation – häufig DevOps oder Entwicklungskapazität – stauen sich die Projekte immer wieder. Das ist kein Kompetenzproblem, sondern ein echter struktureller Flaschenhals.

Lösung: Engpass identifizieren, Priorisierung, gezielte Ressourcensteuerung an dieser einen Stelle.

Portfolio unter Kontrolle →

Ursache 3

Fehlende Multiprojektsteuerung

Woran erkennt man fehlende Portfolio-Governance?

Ohne echte Priorisierung über alle Projekte hinweg entscheidet nicht Strategie, sondern Lautstärke: Wer am lautesten eskaliert, bekommt die Ressourcen. Projektleiter kämpfen gegeneinander statt an einem gemeinsamen Ziel.

Lösung: Portfolio-Transparenz, verbindliche Priorisierungslogik, eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage.

Portfolio unter Kontrolle →

Warum diese Unterscheidung zählt

Erst verstehen, dann handeln

Fast 20 Jahre Krisenintervention in IT- und Softwareprojekten haben mir eines gezeigt: Die schnellste Lösung ist selten die richtige, wenn sie an der falschen Ursache ansetzt. Deshalb steht am Anfang jeder Zusammenarbeit eine ehrliche Bestandsaufnahme – nicht die Anwendung einer vorgefertigten Methode.

In der Praxis liegt oft eine Kombination der drei Ursachen vor. Genau das macht den Unterschied zwischen einer Lösung, die hält, und einer, die nur kurzfristig entlastet.

Welche Ursache trifft bei euch zu?

Das lässt sich selten von außen beantworten. Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Ursache bei euch vorliegt – und welches Angebot dafür das richtige ist.